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WAHLEN 2018/2013

Landtagswahl 2018 :  Gräfelfing SPD 9,2 % (-14,9 % nach Rekordergebnis in 2013), Wahlbeteiligung 83 % (75 % in 2013)

DANK AN DIE TREU GEBLIEBENEN WÄHLER !

Bundestagswahl 2017 : Gräfelfing SPD -6,4% auf 11,2%,  Wahlbeteiligung 87%        

Bundestagswahl 2017 in Gräfelfing u. Landkreis                                                                 Landtagswahl 2013 Gemeinden im Lkrs. München-Süd :              Gräfelfing SPD + 7,5% !

Kommunalwahl 2014 Gräfelfing SPD + 0,8 % ;

Europawahl 2014         Gräfelfing SPD + 9,1 %!

 

Ortsumfahrung St 2063neu klar abgelehnt !

Bürgerentscheid 21.4.2013 Ergebnisse

 

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Spendenkonto des Ortsvereins :

DE14702501500050298371    (Kreissparkasse M-STA-EBE)

 

 

 

 

 

sog. Entlastungsstraße mißachtet Bürgerwillen

Verkehr

Die Gräfelfinger SPD ist entsetzt über die Entscheidung der Mehrheit im Gemeinderat, östlich des Gewerbegebiets nun doch eine Ortsumgehungsstraße mit gravierenden Eingriffen in die Natur (Bannwald !) bauen zu wollen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen den Willen der Gräfelfingerinnen und Gräfelfinger beim Bürgerentscheid vom 21.April 2013, als sich eine Zweidrittelmehrheit (bei hoher Wahlbeteiligung) gegen eine solche Straße aussprach. Die Umbenennung in 'Entlastungsstraße' kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß es sich um nichts anderes handelt als eine Schmalspurversion der damaligen MEGA-Variante, eine 'Ortsumfahrung light'. Besonders bezeichnend dabei ist die Kurswende von IGG und den Grünen, die 2013 - zusammen mit SPD und FDP im Rahmen einer Vierer-Koalition (!) - noch hinter dem Bürgerentscheid standen.

(Pressemitteilung in voller Länge unter 'Mehr')

P.S. Die Grünen sind aktuell dabei, ihre Kurswende rückgängig zu machen.

 

Pressemitteilung

Gräfelfing, den 2.2.2018

Ja des Gemeinderats zur Ortsumfahrung Gräfelfing: SPD beklagt Bruch des Bürgerwillens

Die Gräfelfinger SPD ist entsetzt über die Entscheidung der Mehrheit im Gemeinderat, östlich des Gewerbegebiets nun doch eine Ortsumgehungsstraße mit gravierenden Eingriffen in die Natur bauen zu wollen. "Das ist ein so klarer Verstoß gegen den Willen der Gräfelfingerinnen und Gräfelfinger beim Bürgerentscheid vom 21.April 2013, als sich eine Zweidrittelmehrheit gegen eine solche Straße aussprach", beklagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dieter Horch. "Dieser Bürgerwille soll nun mit dem jüngsten Gemeinderatsvotum für eine sogenannte Entlastungsstraße, die nichts anderes darstellt als eine Schmalspurversion der damaligen MEGA-Variante, einfach nicht mehr gelten (?).

Besonders bezeichnend dabei ist die Kurswende von IGG und den Grünen, die 2013 noch hinter dem Bürgerentscheid standen." Horch: "Da stellt sich schon die Glaubwürdigkeitsfrage für diese Rathausgruppen."

"Die Bürger werden spätestens bei der Kommunalwahl in zwei Jahren mit ihrer Stimme ihr Urteil zu dieser Kehrtwende in Sachen Ortsumgehung abgeben", meint SPD-Gemeinderat Franz Lang. Als einzige Partei wandte sich seine Fraktion im Gemeinderat bis zuletzt gegen die sogenannte Entlastungsstraße, da diese aus Sicht der SPD keine Entlastung, sondern neue Belastung bringen werde.

Lang: "Zum einen zieht sie von der Autobahn neuen Verkehr nach Gräfelfing an, zudem auch Schleichverkehr nach Großhadern und über Martinsried/Neuried auf die Garmischer Autobahn. Zum anderen bringt sie auf der Würmtalstraße deutlich mehr Verkehr. Davon werden dort erheblich mehr Menschen betroffen sein als Menschen an anderen Straßen entlastet werden. Denn das Paradoxe der sog. Entlastungstraße ist es, daß die sog. Entlastungen dort am größten sind, wo fast k e i n e Menschen wohnen, nämlich im Gewerbegebiet auf der Pasinger Straße (zwischen Friedhof und der A96) und im Lochhamer Schlag (bei Tankstelle).

Zudem befürchtet die SPD durch die Straße direkt am Waldrand östlich des Gewerbegebiets, mit großen Ein- und Ausfahrten zur Lindauer Autobahn, erhebliche Eingriffe in die Natur. "Da wird nicht nur eine Menge Acker- und Wiesenfläche mit Straßen zugebaut, es werden auch eine Menge sturmerprobter Bäume fallen müssen", warnt Lang. "Dass das alles für IGG und Grüne nichts mehr zählt, ist ernüchternd – und entlarvend obendrein."